Die kanarischen Inseln

Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro – das sind die bekannten und beliebtesten Urlaubsziele unter den Kanarischen Inseln. Weniger geläufig sind die Nebeninseln wie La Graciosa oder Roque del Oeste.

La Graciosa, das kleinste bewohnte Eiland der Kanaren, kann von Lanzarote aus mit dem Boot erreicht werden. Die „Anmutige“ hält für ihre Besucher einsame Strände, sandige Pisten und bergige Landschaften bereit. Die knapp 700 Bewohner des Dorfes Caleta del Sebo leben hauptsächlich vom Fischfang. Seit 1986 ist La Graciosa Teil des Naturparks des Chinijo-Archipels, zu dem auch die anderen kanarischen Nebeninseln gehören.
Zwischen Fuerteventura und Lanzarote in der Meerenge La Bocaina liegt Lobos. Die unbewohnte Insel bietet über 130 verschiedenen Pflanzenarten und einem Vogelschutzgebiet Raum. Neben jenen Bereichen, die nicht betreten werden dürfen, gibt es auf Lobos aber auch weiße Sandbuchten, zahlreiche kleine Lagunen und raue, durch Vulkangestein geprägte Gegenden. Somit ist die Insel, die in wenigen Stunden umwandert werden kann, eine echte Sehenswürdigkeit.
Als nördlichste der Kanaren hat Alegranza eine Fläche von rund 10 Quadratkilometern. Geprägt wird das landschaftliche Bild durch Vulkane wie dem Montana de Alegranza, dessen riesiger Kraterkessel mit seinen 240 Meter Tiefe und einem Durchmesser von über einem Kilometer beeindruckt. Seltene Vogelarten, wie etwa der Gelbschnabel-Sturmtaucher, haben hier Platz und Ruhe zum Nisten.
Die Felsinsel Montana Clara besteht aus einem Tuffsteinkrater und liegt knapp 300 Meter über dem Meeresspiegel. Montana Clara ist nicht nur Brutgebiet für Seevögel, sondern außerdem Heimat zahlreicher Pflanzenarten, die nur hier vorkommen. Gleiches gilt für den Schichtvulkan Roque del Este, den man von Lanzarote aus in Richtung Norden erblicken kann. Unterhalb der Insel, die sich steil aus dem Atlantik erhebt, befindet sich eine gut 100 Meter lange Höhle, deren Eingang unter Wasser liegt.
Die kleine Nachbarinsel Roque del Oeste ist durch ihre Gefährlichkeit für die Seefahrt auch als „Höllenfels“ bekannt. Wie Montana Clara und Roque del Este, gehört der Vulkan zum besonders geschützten Gebiet des Parque Natural del Archipiélago Chinijo. Es gibt zu einigen der naturgeschützten Inseln geführte Tauchgänge, Erkundungstouren per Boot oder buchbare Tagesausflüge, während andere, die sich in Privatbesitz befinden, nur mit spezieller Genehmigung besucht werden können. Bei gutem Wetter hat man vom Mirador del Rio, dem Aussichtspunkt im Norden Lanzarotes, einen beeindruckenden Ausblick auf die kleinen Inseln.

Entlang der Kanarischen Inseln

Nur vier Flugstunden entfernt bieten sich die Kanaren gerade während der kalten Jahreszeit für eine Urlaubsreise an. Doch jede der sieben Kanarischen Hauptinseln hat ihr eigenes Wesen, jede hat ihre charakteristische Schönheit. Welche sollte man auswählen, wenn für alle Inseln die Ferienzeit nicht ausreicht?

Vom Thomas Lippert Verlag gibt es jetzt einen neuen Film, der alle sieben Inseln besucht. Jede der sieben Inseln wird per Rundreise besucht und man erhält mit eindrucksvollen Bildern und professionellen Aufnahmen mannigfaltige Infos über die jeweilige Insel: Klima, Land und Leute, Flora und Fauna. Der Film teilt sich in zwei Teile: die westlichen Inseln El Hierro, La Gomera, La Palma, Teneriffa sowie die östlichen Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Die 171 Minuten Gesamtlänge erscheinen sehr kurzweilig.

Untermalt ist die Dokumentation mit Musik, die immer zu den gezeigten Bildern passt. Wahlweise kann man den Kommentar abschalten, um beim Schauen nur die Musik zu hören. Der Film liegt in einem Kombipack bestehend sowohl aus DVD und Blu-ray vor. Sollte Ihr Haushalt noch nicht mit High Definition Technik ausgestattet sein, dann können Sie den Film in exzellenter DVD-Qualität sehen. Rüsten Sie später auf Blu-ray auf, dann sind Sie bereits vorbereitet mit den außergewöhnlich gestochen scharfen Bildern der ebenfalls beiliegenden Blu-ray.

Weitere Infos:

Schlangenplage auf Gran Canaria

Wie tiefgreifend menschliches Verhalten die Umwelt einer Region beeinflussen kann, spürt man auf der Kanarischen Insel zurzeit besonders intensiv. Einst wurde sie als Haustier auf die Insel geholt – heute bedroht sie das komplette Ökosystem auf Cran Canaria: die Kalifornische Kettennatter. Vielleicht waren die Besitzer ihrer überdrüssig oder sie konnte aus der Gefangenschaft entkommen. Die Folgen des Leichtsinns und der Gedankenlosigkeit weniger sind gravierend.

Die Kalifornische Kettennatter findet auf Cran Canaria ideale Bedingungen vor. Das Klima ähnelt dem ihrer ursprünglichen Heimat (USA und Mexiko) und sie finden auf der Kanarischen Insel ein reichhaltiges Nahrungsangebot vor. Was sie auf Cran Canaria nicht finden sind natürliche Feinde. So konnte sich die Kalifornische Kettennatter in den letzten Jahren fast explosionsartig vermehren. So sehr, dass die Urlaubsinsel Experten aus dem Ausland um Hilfe bittet.

Zwar ist die Schlange aus der Gattung der Königsnattern für den Menschen ungefährlich – trotz ihrer Länge von 1,5 bis 2 Metern – dennoch sorgt ihr unnatürliches Vorkommen auf der Insel für eine Bedrohung. Vor allem für ihre neue Leibspeise, den Rieseneidechsen von Cran Canaria. Eine weitere Verbreitung der Schlange könnte sich auch nachteilig auf den Tourismus, den wichtigsten Wirtschaftszweig der Insel, auswirken. Wer möchte schon gerne neben einer Schlange am Strand liegen?

Wie ernst die Lage ist, zeigt die Nachricht, dass in den letzten Jahren bereits mehr als 2.000 Nattern getötet worden sind. Ohne durchschlagenden Erfolg. Umweltschützer der Insel fürchten um die einheimische Tierwelt und bitten um Unterstützung. Eine Kommission internationaler Experten wollen nun Maßnahmen überlegen, um der Schlangen-Invasion auf Cran Canaria Herr zu werden.

Unwetter auf den Kanaren sorgt für Chaos

Erdrutsche, Dauerregen und heftige Stürme suchten in den vergangenen Tagen die Kanarischen Inseln im Westatlantik, vor der Nordwestafrikanischen Küste heim und sorgten für teils erhebliche Verwüstungen auf den beliebten Ferieninseln. Betroffen waren insbesondere La Palma, Teneriffa und Gran Canaria, die aufgrund ihrer gebirgigen Topographie besonders anfällig für die Auswirkungen des Nordost-Passats sind, der alljährlich den Winter mit schweren Unwettern einläutet. Mit der tatsächlichen Schwere der Stürme hatten allerdings selbst die Experten der staatlichen Wetterbehörde Aemet nicht gerechnet, sodass die Unwetterwarnungen zunehmend verschärft werden mussten.

Auf La Gomera und Teneriffa gaben zahlreiche Hänge den Wassermassen nach und rutschten ins Tal, weshalb einige Straßen durch die spanischen Behörden gesperrt werden mussten. Den zerstörerischen Sturmböen, die zeitweise mit mehr als 120 Stundenkilometern über die Inselgruppe fegten, hatten unzählige Strommasten nichts entgegenzusetzen, sodass auf La Palma die Stromversorgung komplett zusammenbrach. Angesichts der infrastrukturellen Ausfälle, sowie der potenziellen Gefahr für Leib und Leben, wurden die meisten öffentliche Gebäude und Schulen geschlossen. Überdies veranlasste der tobende Atlantik die verantwortlichen Stellen dazu, den Fährverkehr zwischen den Insel einzustellen. Auch der Flugverkehr wurde durch Gewitter, die innerhalb weniger Stunden über 1500 Blitze niedergehen ließen, weitgehend lahmgelegt.

Nördlich der Kanaren, im Osten der zu Portugal gehörenden Insel Madeira, wurde ein Beamter der örtlichen Verwaltungsbehörde von einer mannshohen Welle in den Atlantik gerissen, als er versuchte das Boot einer Touristengruppe am Hafenkai zu vertäuen. Der Mann konnte zwar wenig später von Rettungskräften geborgen werden, erlag jedoch kurz darauf seinen schweren Verletzungen. Weiter ungewiss ist das Schicksal einer russischen Touristin auf Gran Canaria, die trotz der Unwetterwarnungen seitens der spanischen Behörden, im aufgewühlten Atlantik badete und seither als vermisst gilt. Suchmaßnahmen blieben bisher ohne Ergebnis. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass die Frau nicht mehr lebend geborgen werden kann. Mit einer Entspannung der Lage rechnen Meteorologen erst am kommenden Wochenende.

Fiestas Lustrales von La Gomera 2013

Die vielfältige Landschaft La Gomeras zieht erholungssuchende Urlauber und Naturliebhaber gleichermaßen an.Alle fünf Jahre können Urlauber auf La Gomera zusätzlich zur atemberaubenden Inselwelt noch ein Spektakel der ganz anderen Art erleben: Die Fiestas Lustrales. Anlass des von September bis Ende des Jahres andauerndes Festes ist eine religiöse Zeremonie. Die Jungfrau von Guadaloupe, die die Schutzheilige der Insel ist, wird während einer großen Prozession per Schiff von der Kirche in Puntallana nach San Sebastian gebracht. Die rund acht Kilometer von Puntallan in die Hauptstadt San Sebastian legen die Teilnehmer der Prozession größtenteils tanzend zurück. Die Feierlichkeiten überträgt der Fernsehsender Radio Television Canaria.

Die gesamte Insel in Feierlaune

Diesjährig findet die Prozession am 7.Oktober statt. Die gesamte Insel ist in die Feierlichkeiten mit eingebunden, so gibt es Konzerte in San Sebastian an den Abenden und andere moderne kulturelle und sportliche Veranstaltungen. Am 12.Oktober veranstalten die Einheimischen einen Marathon rund um die Insel, um die Schutzheilige La Gomeras zu ehren. Während den Fiestas Lustrales können Toruristen die Insel mit all ihren Facetten und kulturellen Besonderheiten kennenlernen. Das ganzjährig milde Klima der Insel bietet auch in Herbst und Winter, zur Zeit der Fiestas Lustrales, ideale Bedingungen für eine Auszeit vom Alltag.

Transvulcania

La Palma ist eine Insel, die nur der Reisende wirklich erleben kann, der sich abseits der Autobahnen und Landstraßen bewegt. Wer „La Isla Bonita“ kennenlernen will, der muss die über 1000 km Wanderrouten erkunden. Die hervorragende Eignung La Palmas für Wanderungen und Jogging wurde im Jahre 2009 von einer internationalen Marathonvereinigung entdeckt. Seitdem findet alljährlich im Mai der Marathon Transvulcania statt.

Ziel dieses Marathons ist es, die landschaftliche Schönheit La Palmas zu betonen und dabei die Läufer auf einem Höhenunterschied von über 8500 km vor besondere Herausforderungen zu stellen.
Als Startpunkt des Transvulcania wurde der Leuchtturm von Fuencaliente ausgewählt. Von dort müssen die Läufer über die sogenannte Vulkanroute und weiter vorbei an der Cuembre Nueva und durch die Caldera de Taburiente. Nun geht es bergab nach Puerto de Tacorte und über den großen Wanderweg La Palmas ins Ziel bei Los Llanos de Aridane.

Der Marathon bietet durch den hohen Anteil einsamer Strecken wenig Anreiz für Publikum, aber an den Höhepunkten und natürlich an Start und Ziel freuen sich die Läufer über Anfeuerungsrufe.
Und wer selbst überlegt, den Marathon zu laufen, sich aber nicht in ausreichend guter physischer Verfassung für einen Doppelmarathon sieht, der kann den Halbmarathon über die ersten 26,8 km der Vulkanroute mitmachen. Hierbei geht es nur bergauf. Für Kinder gibt es nach Altersklassen unterteilte Marathonstrecken.

Und wer eigentlich nur die landschaftlich wunderschöne Strecke sehen möchte, der kann Großteile der Route auf eigene Faust erkunden.
In der Caldera de Taburiente befindet sich der höchste Punkt La Palmas auf 2426 km, der Roque de los Muchacho. Die Marathonläufer haben wenig Zeit für das wunderschöne Panorama, das sich dem Besucher hier bietet. Jeder Tourist sollte hier aber den umwerfenden Blick nach Teneriffa, El Hierro und La Gomera erleben … Nur nicht am 11. Mai 2013, denn da startet der nächste Transvulcania.

Karnevalsfeier auf La Palma von Schiffsunglück überschattet

Am Faschingssonntag ereignete sich auf der Kanareninsel La Palma ein Schiffsunglück, bei dem fünf Menschen ums Leben kamen. Während einer Sicherheitsübung stürzte ein Rettungsboot aus noch ungeklärter Ursache über 30 Meter tief in den Atlantischen Ozean.

Das Kreuzfahrtschiff Thomson Majesty lag zum Unglückszeitpunkt in Santa Cruz vor Anker, um den Passagieren die Möglichkeit zum Besuch des berühmten kanarischen Karnevals zu geben. Keiner der 2000 Passagiere, von denen über 1400 zum Unglückszeitpunkt an Bord gewesen sein sollen, wurde verletzt.
Leider begrub das aus unbekannten Gründen verunglückte Rettungsboot, das sich beim Sturz um 180 Grad drehte, acht Besatzungsmitglieder unter sich, von denen mindestens fünf den Unfall nicht überlebt haben. Über den Gesundheitszustand zweier schwer verletzter Seeleute gibt es derzeit keine weiteren Informationen. Die Verstorbenen waren zwischen 30 und 35 Jahren alt und stammten aus Ghana und Indonesien sowie von den Philippinen.

Die MS Thomson Majesty wird seit Sommer 2012 von der Kreuzfahrtgesellschaft Thomson Cruises, die zur TUI Group Großbritannien gehört, betrieben. Thomson hat das Schiff von der zypriotischen Reederei Louis Cruises gechartert. Für diese ist die MS Thomson Majesty unter maltesischer Flagge als „Valetta“ registriert. Trotz dieser ‚Staatszugehörigkeit‘ wird sich das Außenministerium Großbritanniens in Kooperation mit der spanischen Polizei mit dem Unfall und seinen Ursachen beschäftigen, um den Vorfall aufzuklären. Hierzu will man eng mit Thomson Cruises und der Reederei zusammenarbeiten.

Das Kreuzfahrtunglück ist leider nicht das einzige tragische Ereignis im diesjährigen kanarischen Fasching. Eine Kandidatin der traditionellen Wahl zur Karnevalskönigin auf Teneriffa wurde in der Nacht zum Altweiberfasching schwer verletzt, weil ihr Kostüm brannte.

Winterparadies Kanaren

Winterparadies Kanaren
Aufgrund des auch im Winter warmen Wetters mit Temperaturen um 17 bis 25 °C werden die Kanarischen Inseln auch „Inseln des ewigen Frühlings“ genannt und gelten sie als hervorragende Ziele für den Winter- und Weihnachtsurlaub. Das sind sie auch, weil sie vor allem zur Weihnachtszeit mit Sonne, herrlicher Landschaft und zahlreichen Sehenswürdigkeiten beeindrucken können. Kanarenfreunde können sich kaum ein schöneres Ziel für die Weihnachtszeit vorstellen als ihre Insel.
Wer zum ersten Mal auf die Kanaren reist, sollte sich jedoch darüber bewusst sein, dass auch ein Winterparadies Einschränkungen gegenüber der Sommerzeit aufweisen kann. Im Folgenden sollen daher kurz die wichtigsten Punkte vorgestellt werden, die man zum Winterurlaub auf den einzelnen Inseln wissen muss. „Winterparadies Kanaren“ weiterlesen

Ironman 70.3 auf Lanzarote

Ironman
Auf Lanzarote wird seit Anfang der 90er-Jahre der Ironman ausgetragen. Seit Kurzem findet hier auch der Ironman 70.3 statt. Lanzarote gilt, neben Hawaii, als weltweit schwerste Strecke, da die wunderschöne Vulkanlandschaft der Insel in der bewährten und reizvollen Streckenführung mit über 2500 Höhenmetern und aufgrund des Klimas und der Winde um einige Grade anspruchsvoller ist als andere Austragungsorte.

Ironman 70.3 Lanzarote

Die kleine Schwester des schwersten Triathlons der wird im Oktober 2013 zum dritten Mal ausgetragen.
Geschwommen wird in der windgeschützten Lagune des Club La Santa im Nordwesten der Insel. Der Club holte den Ironman nach Lanzarote, richtet noch heute den Wettkampf aus und ist die beliebteste Übernachtungsstätte der Athleten.
Die Radstrecke führt vom Club über Teguise, Nazareth und Tahiche in das Tal der tausend Palmen und über den Mirador del Rio mit seinem herrlichen Panorama dorthin zurück.
Die Laufstrecke führt drei Mal vom Club ins Dorf und zurück.

Ironman Lanzarote – eine der härtesten Strecken der Welt

Nicht nur anstrengendere, sondern vor allem auch weniger windgeschützte, Strecken über die gesamte Insel gibt es beim Ironman. Dieser findet alljährlich Mitte Mai statt, das nächste Mal am 18. Mai 2013.

Die 3,8 km Schwimmen führen vorbei an der Playa Grande bei Puerto del Carmen. Am hellen Strand ist das Wasser seicht und lädt zum Sonnen und Zuschauen ein und auch von einigen Hotels bietet sich eine interessante Sicht auf die Athleten.
Die 180,2 km Radstrecke führen die Triathleten rund um die Insel und vorbei an den fantastischen Sehenswürdigkeiten Los Hervideros und den Feuerbergen im Nationalpark und von dort durch den Inselnorden.
Den Reiz der 42,4 km langen Laufstrecke machen die Tausenden jubelnden Zuschauer aus ihren Hotelfenstern oder am Streckenrand Puerto del Carmens aus.

Beide Varianten des Ironman 2013 sind schon lange ausgebucht, aber es sind noch viele Hotelplätze zu haben, da im Mai 2013 keine Schulferien sind. Frühbuchen lohnt sich, um die besten Zimmer zu den günstigsten Preisen zu bekommen!

Veranstaltungen auf Gran Canaria im Oktober und November

Wer im Oktober oder November nach Gran Canaria fliegt, möchte neben Sonne, Strand und Baden vielleicht auch einige Veranstaltungen besuchen. Die aus meiner Sicht interessantesten möchte ich Euch im Folgenden vorstellen.

Am 27.10. wird auf der Plaza de Santiago in Galdar das Oktoberfest gefeiert. Ab 12 Uhr könnt Ihr hier erleben, was die Canarios unter einem typisch deutschen Oktoberfest verstehen.
Wer lieber Einheimisches erleben möchte, sollte sich das Konzert nicht entgehen lassen, das der Sänger Braulio am 27.10. im Teatro Pérez Galdós veranstaltet. Der spanische Singer-Songwriter stellt für einen Eintrittspreis von 22 Euro seine neue CD „Boleros con los que me enamoré“, was auf deutsch soviel wie Boleros, in die ich mich verliebte“ bedeutet, vor. Eintrittskarten gibt’s auf www.entradas.com.

Gran Canaria

Musikalisch geht’s auch am 2. November in Las Palmas zu, wo die britische Rock-, Blues- und Jazzband The Aristocrats mit ihrem auch als Solokünstler bekannten Gitarristen Guthrie Govan auftreten.
Ein sportliches Highlight Gran Canarias findet vom 2. bis 7. November am Strand von Plaua del Inglés statt, wo vor dem Anexo II die Kona Windsurfing World Championship ausgetragen wird. Wer möchte, kann auch teilnehmen. Anmelden könnt Ihr Euch auf der KONA-Website für ein Startgeld von 229 Euro. Wenn Ihr Glück habt, könnt Ihr Euch vom Veranstalter noch eine Surfbrett mit Rig leihen. Ihr seid nicht so sportlich? Macht nichts, auch Zuschauern bietet die Weltmeisterschaft einige Highlights im Rahmenprogramm.

Einige von Euch denken Ende Oktober vermutlich an Halloween und stellen sich die Frage, wie es mit entsprechenden Parties aussieht? Natürlich dürft Ihr Euch auf diese freuen und, wenn Ihr noch Platz im Koffer habt, entsprechende Verkleidung einpacken!
Zwar ist Halloween auf den kanarischen Inseln weniger bekannt als in Deutschland, aber insbesondere die Hotels haben sich an die Touristenwünsche angepasst und werden Euch mit Halloweendekoration und -veranstaltungen erfreuen. Auch die Diskotheken laden am 31. Oktober zu Halloweenparties, empfehlenswert ist vor Allem die Gruselparty im Harleys Dancing in Puerto Rico.
Am 1. November, dem Dia de los todos, solltet Ihr Euch auf geschlossene Geschäfte und ein hohes Verkehrsaufkommen einstellen. An diesem Tag gedenken alle Spanier ihrer Toten und die traditionsbewussten Canarios ziehen in Prozessionen auf die Friedhöfe.